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Was ist ein Knochenaufbau - Augmentation?
So funktioniert ein Knochenaufbau:
Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung. Der Zahnarzt schneidet das Zahnfleisch auf und baut an der Stelle, wo Knochensubstanz fehlt, Knochen auf. Dies kann auf unterschiedliche Weisen erfolgen. Am häufigsten werden eigene Knochenspäne, die durch Abschaben an einer anderen Stelle gewonnen werden, mit tierischen oder künstlichen Knochenspänen und Eigenblut vermischt und als Brei auf den Knochendefekt gelegt. Es folgt die Fixierung mit einer Kollagenmembran und das Vernähen der Wunde.
Dieses Knochen-Blut-Gemisch wird nach und nach durch neugebildeten Knochen ersetzt. Die von uns verwendeten Materialien sind Bio-Oss und Cerasorb. Bei Bio-Oss handelt es sich um Rinderknochen und beim Cerasorb um syntetischen Knochen. Sie brauchen bei dem Begriff "Rinderknochen" nicht in Panik zu verfallen, denn es handelt sich nur um das Gerüst des Knochens. Alle zellulären Bestandteile sind durch mehrfache Erhitzung und Sterilisation entfernt.
Was tun bei sehr großen Knochendefekten?
Es ist möglich Knochen zu transplantieren. Das bedeutet: Es wird Knochen an einer Stelle des Kiefers entnommen und an der betroffenen Stelle eingesetzt. Sehr gerne wird knochen aus dem hinteren Anteil des Unterkiefers oder der Kinnregion entnommen. Es handelt sich um kleine Entnahmestellen, die selbst wieder problemlos regenerieren. Bei sehr großen Defekten muss Knochen aus der Rippe oder dem Beckenkamm entnommen werden. Solche Eingriffe führen wir nicht bei uns in der Praxis durch. Wir überweisen an eine Kierfchirurgische Praxis bzw. Klinik.
Nach der Operation:
Bei größeren Knochenaufbauten ist es sinnvoll für eine Zeit ein Antibiotikum einzunehmen. Ein Schmerzmittel ist ebenso indiziert und damit sollten Sie auch nicht sparen, denn der Körper sollte sich mit der Wundheilung beschäftigen und nicht mit der Schmerzbekämpfung. Sie sollten ruhen und die Region kühlen. Alkohol und Nikotin sind tabu.
Mehr über Implantate können Sie auf unserer Seite www.zahnersatz-implantate-muenchen.de erfahren.
Eingestellt am 07.05.2011 von Dr. Jasper
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