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Kiefer, Tinnitus, Kopfschmerzen - Zusammenhänge verstehen und behandeln
Der Tinnitus beschreibt keine Halluzination und ist auch keine eigenständige Krankheit. Tinnitus ist vielmehr ein Symptom anderer Störungen. Oft verschwindet das lästige Geräusch nach einiger Zeit von selbst. Wird das Geräusch aber chronisch, weist das auf andere Dysfunktionen im Körper hin. Er kann sich um eigenständige Krankheitsbilder handeln oder auch um Probleme im Bereich der Halswirbelsäule oder im Zahn-Kiefer-Bereich. Diese Probleme können den Tinnitus verstärken oder auch auslösen.
Mittelohr und Kiefergelenk liegen nah beieinander. Gleichzeitig ist der Kauapparat über Muskulatur eng mit der Halswirbelsäule verbunden. Zudem ist der Unterkiefer nicht fest mit dem Schädel verwachsen sondern nur durch Muskulatur und Bänder mit diesem verbunden. Durch einen "Falschen Biss" kann es zu unterschiedlicher Belastung der Muskulatur kommen. Infolge kann es zu großem Druck auf Blutgefäße und Nerven kommen. Dadurch können Beschwerden wie Tinnitus und Kopfschmerzen verursacht werden. Leider wird dieser Zusammenhang bisher selten erkannt. Tinnituspatienten sollten daher möglichst schnell alle in Frage kommenden Ursachen abklären lassen.
Lässt sich eine Kieferfehlstellung ermitteln, ist eine Korrektur des Bisses notwendig. Dies geschieht meist mit einer Schiene. Dadurch können die Spannungen im Kieferbereich abgebaut werden.
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Eingestellt am 09.01.2012 von Dr. Jasper
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