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Implantate - besser als die Natur?
Ein Implantat ist ein Zahnersatz, der nicht nur den sichtbaren Teil des Zahnes ersetzt, sondern auch die mit dem Zahn verloren gegangene Wurzel. Genau genommen bezeichnet ein Implantat eine künstliche Wurzel, die aber erst mit zwei weiteren Komponenten komplett ist: einem Verbindungsstück und dem sichtbaren Zahnersatz (Zahnkrone, Brücke, Prothese).
Das Implantat ist meist schraubenförmig und 8 bis 26mm lang. Seine Oberfläche verwächst innerhalb von Monaten mit dem Kieferknochen (Osseointergration). Somit ist die künstliche Wurzel fest mit dem Kieferknochen verankert und kann die hohen Kräfte aushalten, die mit der Kaubelastung entstehen. Das Implantat ist meist aus Titan gefertigt, einem gewebeverträgliche Material mit einer hohen mechanischen Festigkeit. Auch Zirkondioxid, eine metallfeie Vollkeramik, kommt zum Einsatz. Es gilt als Material der besten biologischen Verträglichkeit. Zusätzlich hat Zirkondioxid den Vorteil, dass es nicht gräulich durch das Zahnfleisch schimmern kann und keine unschönen Metallränder zeigt - aus ästhetischer Sicht ein Plus.
Eingestellt am 15.07.2009 von Dr. Jasper
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