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Was ist eine Funktionsanalyse des Kiefergelenkes?
Wie können diese Funktionsstörungen ausfindig gemacht und behandelt werden?
Durch die so genannte Funktionsdiagnostik ist es in unserer heutigen Zeit möglich, das komplette Kausystem des Betroffenen zu beobachten und zu analysieren, sodass beispielsweise die Ursachen einer chronischen oder akuten Störung ausfindig gemacht werden können. Diesbezüglich können Funktionsstörungen sehr unterschiedliche Ursachen haben, wobei in sehr vielen Fällen erst mehrere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Die moderne Zahnmedizin hingegen ist von der Bezeichnung Craniomandibuläre Dysfunktion, welche auch unter der Abkürzung CMD bekannt ist geprägt. Um eine passende Behandlung einer so genannten CMD zu gewährleisten, muss im Voraus eine Funktionsdiagnostik durchgeführt werden. Erst später ist auch die Zusammenarbeit zwischen Manualmedizinern, Osteopathen und Physiotherapeuten eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Behandlung.
Aus welchen Bestandteilen setzt sich die Funktionsdiagnostk zusammen?
Im Wesentlichen umfasst die Funktionsdiagnostik die klinische Untersuchung von Muskeln, Kiefern, Bändern, Gelenken und Zähnen. Aber die elektronische Aufzeichnung von Bewegungsbahnen des Kiefers spielt eine wichtige ROlle in der Diagnostik. Ein weiterer Bestandteil bildet die auf den Schädel oder das Kiefergelenkbezogene Übertragung angefertigter Modelle aus Gips in einem Artikulator, einem Kausimulator. des Weiteren beinhaltet die Funktionsdiagnostik die Überprüfung der Kontaktverhältnisse zwischen den Oberkiefer- und Unterkieferzähnen.Schließlich gehört auch die Auswertung von speziellen Röntgenaufnahmen dazu.
Wie schaut die Therapie von Funktionsstörungen aus?
Basierend auf den Messwerten der Funktionsanalyse wird meist eine Schiene angefertigt. Diese Schiene dient der Harmonisierung von Bewegungsabläufen. In der Regel lassen sich Kiefergelenksknacken und Kiefergelenksschmerzen sowie Rücken- und Nackenschmerzen erfolgreich behandeln. Ebenso können auch Kopfschmerzen und Ohrgeräusche behandelt werden.
Eingestellt am 09.10.2009 von Dr. Jasper
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