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Speicheldiagnostik

Der Säuregrad einer Flüssigkeit wird durch den ph-Wert bestimmt. Den Mittelwert des Speichels, also seinen neutralen Wert, haben die Wissenschaftler mit 6,4 beziffert. Er verändert sich ständig und wird besonders durch die Ernährung und die Aktivität der Zahnplaque beeinflusst. Sinkt der Säuregrad, wie z. B. beim Genuss von Süßigkeiten, unter den kritischen Wert von 5,6 ab, ist der Speichel übersäuert. Mit dieser Übersäuerung steigt auch das Karies-Risiko, denn die natürliche „Pufferwirkung" des Speichels ist reduziert. Der Zahnarzt kann mittels der Speicheldiagnostik den Säuregrad des Speichels feststellen und diagnostisch auswerten. Der Speicheltest zeigt Ihr individuelles Kariesrisiko. Die Ergebnisse des Speicheltestes erlauben eine individuelle, gezielte und deshalb wirkungsvolle Reduzierung Ihres persönlichen Karies-Risikos. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Beratungen und professionelle präventive Maßnahmen in der Zahnarztpraxis erforderlich.