Kopfschmerzen

Rückenschmerzen – Nackenschmerzen – Kopfschmerzen – Tinnitus – Schwindel – Durchschlafprobleme - Zähne
Alle diese Probleme können tatsächlich ihren Ursprung in einem Falschen Biss haben. Bei allen anderen Gelenken außer dem Kiefergelenk gibt es nur eine neuro-muskuläre-Steuerung beim Kiefergelenk bestimmt die Okklusion (=Verzahnung der Zähne miteinander) wo das Kiefergelenk zu stehen hat. Störungen in der Verzahnung führen zunächst zu einem erhöhten Muskeltonus in der Kaumuskulatur und somit auch in der Nacken- und Rückenmuskulatur. Es läuft ein Anpassungsprogramm ab. Durch diverse Anpassungsmechanismen in der Muskulatur und im Kiefergelenk kommt es zum Einnehmen einer neuen sekundären Verzahnung. Weiterhin kommt es durch Abnutzung = Abrasion = Knirschen/Pressen und Verdrängung zum Einnehmen einer weiteren neuen individuellen Verzahnung.
Folgen von Okklusionsstörungen (Störungen in der Verzahnung der Zähne) sind an verschiedenen Strukturen zu erkennen: An den Zähnen (Schliffacetten), am Zahnhalteapparat (Rezessionen, Zahnlockerung, Knochenabbau), an der Muskulatur (Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Verspannung), an den Kiefergelenken (Knacken, Bewegungseinschränkungen), am Gesamtkörper (Kopfhaltung, Körperhaltung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Tinnitus, Schwindel).
Auch kleinste Störungen in der Verzahnung haben Einfluß auf folgende Körperfunktionen: Puls (ist erhöht)
Apnoephasen (treten 6mal häufiger auf)
Bruxismus (Zähneknirschen ist erhöht)
Durch Verlagerung der Kiefergelenke nach hinten wird der äußere Gehörgang verengt, dadurch werden das Mittel- und Innenohr irritiert. Die Bildung von Ohrschmalz ist erhöht, Tinnitus und andere Ohrgeräusche sowie Schwindel können entstehen.
Über die Kaumuskulatur wird die Kraft auf den Schädel übertragen. Die Sutura Squamosa „Schuppennaht“ wird verschoben. Dadurch kommt es zu einer Störung des Kranio-Sakralen-Rhythmus. Der Druck wird auf die Dura mater (harte Hirnhaut) übertragen. Über das Foramen jugulare kommt es zu Störungen vieler Nerven und somit zu Symptomen wie: Schwindel, Asthma, Beklemmung im Brustbereich, Herzrhythmusstörungen.
Die Kaumuskulatur ist in die gesamte Körperstatik eingebaut. Eine veränderte Kopfhaltung wird über die Wirbelsäule ausgeglichen und kann zu Rückenbeschwerden führen. Die Therapie der Kiefergelenkfehlstellung, die häufig ursächlich an den Wirbelsäulenproblemen beteiligt sind, wird noch zu oft außer Acht gelassen. So kommt es dann zu solchen „therapieresistenten Beschwerden“, die, da nicht kausal therapiert, zusätzlich einer medikamentösen Schmerztherapie zugeführt werden müssen, damit erholsamer Schlaf für diese Menschen möglich wird. Aufgrund neurophysiologischer und muskulärer Verknüpfungen ist eine Kieferfehlstellung (CMD) kaum von einer HWS-Fehlstellung (CMD) abgrenzbar. Wenn man in die Überlegungen einbezieht, dass über die obere Halswirbelsäule alle motorischen, sensorischen und vegetativen Körperfunktionen gesteuert werden und dass eine Kieferfehlstellung fast regelmäßig eine Fehlstellung der Halswirbelsäule auslöst, ist gut vorstellbar, dass über eine nicht behandelte CMD die gesamte Körperregulation durcheinander kommen kann und Beschwerdebilder entstehen, die ursächlich nicht mit der CMD in Zusammenhang gebracht würden. Diese können wiederum sekundär zu ausgeprägten Schlafstörungen führen.
Bei einer Funktionsanalyse wird die Funktion der Okklusion (der Verzahnung) untersucht. Wir suchen nach Zeichen, die eine Störung in diesem System zeigen. Es gibt spezielle Testverfahren, die den Einfluss einer Kiefergelenksstörung auf die gesamte Statomotorik aufzeigen.
Die Problematik - welche in diesen Fällen immer besteht - wird durch Stress verstärkt. Stress senkt die Toleranzgrenze!
Nach der Durchführung einer Funktionsanalyse sind wir in der Lage die Funktionsstörung zu therapieren. In einem Netzwerk von Spezialisten auch anderer Bereiche (HNO, Orthopädie, Neurologie, Physiotherapie) sind die Erfolgsaussichten sehr hoch.





