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Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist keine exotische Krankheit, die nur wenige Menschen betrifft. Vielmehr treten die Funktionsstörungen der Kiefergelenke überaus häufig in Erscheinung.

CMD Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion

CMD heißt Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion. Das Cranium ist der Schädel. Die Mandibula ist der Unterkiefer. Als Craniomandibuläre Dysfunktion bezeichnet man Alle Symptome, die von einer Fehlfunktion in diesem System ausgehen: Kopfschmerzen, Migräne, Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Kiefergelenksbeschwerden, Verspannungen der Kaumuskulatur, Tinnitus, Ohrgeräusche.

Nicht jeder Mensch, der Kopfschmerzen hat, hat eine CMD. Bei wiederkehrenden Beschwerden lohnt sich der Gang zu einem Spezialisten jedoch, denn nur dieser kann die Zusammenhänge zum Kiefergelenk und der Kauebene herausfinden.
Das Krankheitsbild hat einige tückische Eigenheiten. So präsentieren sich eine Reihe von auslösenden und fördernden Faktoren, die einen schnellen Befund erschweren. Das führt dazu, dass Patienten mit chronischen Beschwerden häufig eine Reihe von Fachärzten aufsuchen, bevor der Rat eines Zahnmediziners eingeholt wird.

Eine Ursache: StressJeder von uns reagiert anders auf Stress. Manche Menschen bekommen ein Magengeschwür oder Bluthochdruck. Andere knirschen mit den Zähnen. Stress wird häufig als die Hauptursache für das Zähneknirschen genannt.

Weitere Ursachen: Fehlstellung des Bisses und fehlerhafte Zahnkontakte
Oft führen auch fehlende Zähne zu Funktionsstörungen. Bereits ein fehlender Zahn belastet das ausgewogene Verhältnis der Zahnreihen, der Kaumuskulatur und des Kiefergelenkes. Die Nachbarzähne kippen in die Lücke hinein oder drehen sich, die Gegenzähne werden länger. Die Bissverhältnisse stimmen einfach nicht mehr. Die Belastungen im Kiefer verändern sich. In einem solchen Fall kann nur funktionsgerecht hergestellter Zahnersatz Abhilfe schaffen.

Eine CMD ist erfolgreich nur zu behandeln in Kooperation verschiedener Fachbereiche : HNO, Zahnarzt, Orthopäde, Neurologe